A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

Economic Value Added

EVA = NOPAT  –  (Kapitalkostensatz  *  Net Operating Assets).  Wertorientierte Kennzahl zur Bewertung der Erfolgslage eines Unternehmens. Alternative zum Discounted Cash Flow (DCF).  Der Vorteil gegenüber dem DCF liegt darin, dass realisierte Werte und nicht Prognosen verwendet werden und zudem durch die Anpassungen (Conversions) eine Reihe von Verzerrungen korrigiert werden können.

Effektivität

„das Richtige tun“, also die (‚richtig‘ gesetzten) Ziele erreichen

Effizienz

„etwas richtig tun“, das heißt, den Prozess mit dem bestmöglichen Aufwands-/Nutzen-Verhältnis zu gestalten

Eigenkapital

Die Mittel, die von den Eigentümern zur Finanzierung des eigenen Unternehmens aufgebracht oder als Gewinn im Unternehmen belassen, also nicht ausgeschüttet wurden. Je höher die Eigenkapitalquote ist, desto solider ist ein Unternehmen finanziert (vgl. im Gegensatz dazu: „Fremdkapital“).

Einzelkosten

Können direkt einem Kostenträger zugerechnet werden, z.B. direkte Zulieferungen für ein Produkt (vgl. im Gegensatz dazu: „Gemeinkosten“).

Entscheidung

Setzt voraus, dass bisher nicht entschieden werden konnte, jede Entscheidung bezeichnet sich selbst als Entscheidung, nur die Alternative macht die Entscheidung zur Entscheidung.

Erfolgslage

Die Erfolgslage eines Unternehmens ist das Verhältnis zwischen Erträgen und Aufwendungen, wird durch Kennzahlen wie DCF oder EVA bewertet.

Erfolgsprofile

Instrument des Kompetenzmanagement. Das Profil definiert die Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter in den Kriterien „Wissen“, „Erfahrungen“, „Kompetenzen“ und „persönliche Eigenschaften“.

Failure Modes and Effects Analysis

(= FMEA) = FehlerMöglichkeits- und EinflussAnalyse. Strukturiertes Vorgehen, um in fachübergreifender Teamarbeit (1) potentielle Fehler, (2) potentielle Fehlerfolgen und (3) potentielle Fehlerursachen aufzuzeigen und das daraus resultierende Risiko zu bewerten (vgl. auch „Risikomanagement“). Auf diese Weise können 70-90% (!) aller möglichen Fehler im Voraus erkannt und vermieden werden. Zwingend gefordertes Element in der Automobilnorm und auch wichtiges Instrument beim Prozessdesign.

Finanzlage

Unter der Finanzlage eines Unternehmens wird die Liquiditätssituation verstanden, welche für Unternehmen jeder Größe von extremer Bedeutung ist, nicht zuletzt weil Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzgrund ist. Wichtige Kennzahl: Cash Flow.

Five Forces

Die „Fünf Wettbewerbskräfte“. Instrument im Strategieentwicklungsprozess nach Porter. Analysiert die Branchen- und Marktattraktivität anhand von fünf Wettbewerbskräften einer Branche (Wettbewerb innerhalb der Branche, Lieferanten, Abnehmer, potenzielle neue Konkurrenten und Ersatzprodukte).