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Cash Flow

Cash Flows bezeichnen die Zahlungsströme in einem Unternehmen. Wichtige Kennzahl zur Bewertung der Finanzlage eines Unternehmens. Aus dem Cash Flow Statement kann man die Veränderung der finanziellen Mittel eines Unternehmens erkennen und somit dessen Liquiditätslage beurteilen.

Change Management

Die Vorgehensweise, mit der der Wandel einer Organisation systematisch geleitet und unterstützt wird. Change Management vermindert die „Reibung“ und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Übergang vom gegenwärtigen zu einem angestrebten Status. Nach Kurt Lewin durchläuft der organisatorische Wandel 3 Schritte: (1) „Unfreezing“: das Verflüssigen oder das Lockern fester Strukturen, (2) „Moving“: die Veränderung, die das System in Unruhe versetzt, (3) „Freezing“: das erneute Verfestigen, das Stabilisieren der jetzt losen Strukturen.

Chaotisch

Nicht vorhersehbar. Kleinste anfängliche Änderungen wachsen in zeitlicher Folge zu großen Veränderungen.

Charisma

Die besondere Ausstrahlung eines Menschen. (Gnaden-) Geschenk, stellt eine Berufung für die betroffenen Person dar.

DCF

Abk. für „Discounted Cash Flow

Deckungsbeitrag

Die Differenz zwischen Umsatzerlösen und variablen Kosten eines Produkts. Ein positiver Deckungsbeitrag heißt, dass die Erlöse dieses Produkts die von ihm direkt verursachten Kosten deckt und darüber hinaus zur Deckung der Fixkosten beiträgt, die unabhängig von diesem Produkt anfallen. Es macht also Sinn, dieses Produkt im Portfolio anzubieten.

Deming-Award

Japanischer Qualitätspreis: Auszeichnung für unternehmerische Spitzenleistungen japanischer Unternehmen, benannt nach W. Edwards Deming (vgl. auch „EFQM-Award“, „Baldrige-Award“).

DMAIC

Abk. für Define – Measure – Analyze – Improve – Control, die Vorgehensweise von „Six Sigma“-Projekten.

Drucker, Peter

Einer der ganz großen Managementvordenker des 20. Jahrhunderts (1909-2005). Mehr siehe bei http://www.peterdrucker.at

DuPont-Kennzahlensystem

Ur-Vater der Kennzahlensysteme, vom amerikanischen Chemie-Konzern DuPont 1919 entwickelt. Hierarchische Kennzahlenpyramide, die den ROI als Produkt von Umsatzrentabilität und Kapitalumschlag beschreibt und über mehrere Ebenen in deren Werttreiber aufspaltet. Betrachtet nur monetäre Größen (im Gegensatz dazu: „Balanced Scorecard“).

Dynamische Systeme

Können ein vielfältiges (komplexes) Verhalten sowohl bezüglich ihrer Struktur (Verteilung ihrer Zustände) als auch bezüglich ihrer Dynamik aufweisen.

Earnings Before Interest and Taxes

EBIT = Kennzahl für das operative Betriebsergebnis (Gewinn vor Zinsen und Steuern), aus der Rechnungslegung nach IFRS entstanden. Kennzahl zur Bewertung der Erfolgslage eines Unternehmens. Sie zeigt die operative Ertragskraft eines Unternehmens unabhängig von regionalen Besteuerungen und unterschiedlichen Finanzierungsformen (Kapitalstruktur) an, kann deshalb zum internationalen Vergleich von Unternehmen herangezogen werden.