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Paradigmenwechsel

Beim Paradigmenwechsel ändert sich das Weltbild, aber nicht die Welt.

PDCA-Zyklus

Kreislauf zur kontinuierlichen Verbesserung in 4 Schritten: (1) Plan (planen), (2) Do (durchführen), (3) Check (überprüfen), (4) Act (handeln, z. B. auswerten, verbessern, standardisieren). Begründet durch Deming und Grundlage für das japanische „Kaizen“-Prinzip.

Porter, Michael

Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Harvard Business School und einer der großen Managementvordenker des 20. Jahrhunderts. Gilt als einer der Begründer des strategischen Managements, entwickelte die drei generischen Wettbewerbsstrategien (Segmentierung, Differenzierung und Kostenführerschaft), das Modell der Wertschöpfungskette (Value Chain) und das Modell der Fünf Wettbewerbskräfte (Five Forces).

Portfolio

Sammlung von Produkten, Dienstleistungen, Geschäftseinheiten oder Marken.

Portfoliomatrix

Instrument zur Portfolio-Analyse, zählt zu den verbreitetsten Analyse- und Planungsinstrumenten des strategischen Managements. Prominente Beispiele sind die Marktanteil-Marktwachstum-Matrix von Boston Consulting (mit den vier Kategorien „Question Marks“, „Stars“, „Cash Cows“, „Poor Dogs“) und die auf demselben Prinzip basierende, aber flexiblere Wettbewerbsvorteil-Marktattraktivität-Matrix von McKinsey. Theoretische Grundlagen sind das Konzept des Lebenszyklus (Entwicklung von Umsatz und Kosten im Leben eines Produktes) und der Erfahrungskurve (je höher der Marktanteil, desto besser die Kostenposition und desto höher Gewinn und Cashflow).

Principal-Agent-Theory

Geht davon aus, dass der Prinzipal (Kapitaleigner) Handlungsbevollmächtige (Agents) einsetzt, die für ihn die Geschäfte führen. Dabei leiden Vertragsbildung und Vertragsdurchführung unter Informationsasymmetrien zwischen Prinzipal und Agent, die die idealtypischen Marktmechanismen außer Kraft setzen. Die Principal-Agent-Theory sucht nach geeigneten Maßnahmen und Möglichkeiten der Vertragsgestaltung, um solche Probleme zu lösen.

Produktlebenszyklus

Beschreibt die Entwicklung von Umsatz und Gewinn eines Produktes im Laufe seiner Produktlebenszeit. Idealtypisch entwickeln sich diese Größen über die Phasen Entwicklung, Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Rückgang über einen S-förmigen Verlauf.

Projekt

Ein „Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, z.B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisationen“ (DIN 69901-5:2009-01, S. 11).

Projektleiter

Ist verantwortlich für die Planung, Durchführung, Kontrolle und Steuerung und für das Erreichen der festgelegten Projektziele. Er hat die operative Führung des Projektes, ist Stratege, Planer, Organisator und Entscheider, Berater, Psychologe, Motivator und Konfliktmanager, Spezialist und Generalist in einer Person. Schlüsselfaktor für den Erfolg eines Projektes.

Prozess

Eine Reihe von Aktivitäten mit definiertem Start- und Endpunkt, die aus einem definierten Input ein definiertes Ergebnis (Output) erzeugen (siehe auch „Geschäftsprozess“)

Prozessschritt

Hierarschische Gliederungsebene unterhalb der „Teilprozesse“, überschreiten keine funktionalen oder personellen Grenzen mehr.

Prozesssponsor

Eine der wichtigen Rollen im Geschäftsprozessmanagement: Er unterstützt durch seine hierarchische Kompetenz: er treibt, priorisiert Anforderungen, ist Eskalationsinstanz, sichert Kompatibilität (inkl. Zielsetzungen und Kennzahlen), fördert Best Practice-Austausch.

Prozessverantwortlicher

(auch Prozesseigner, Process Owner) Eine der wichtigen Rollen im Geschäftsprozessmanagement: der ‚Eigner‘ des betreffenden Prozesses, er verantwortet die Prozessleistung, legt Prozesskennzahlen (KPI‘s) fest, standardisiert Methoden, optimiert & implementiert, schult & coached die Beteiligten, trägt die Budget- und Ressourcenverantwortung.