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Adam Smith

Bedeutender Wirtschaftstheoretiker, gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie. Definierte Wachstum als überragendes gesellschaftliches Ziel. Demnach sei dauerhaftes Wachstum nicht nur erstrebenswert, sondern auch grundsätzlich möglich. So plausibel sein Ansatz in der damaligen Zeit war, so kritisch ist er vor dem Hintergrund der heutigen ökonomischen Konstellation zu sehen. Neben der Frage, was „Wachstum“ heute bedeutet, trifft vor allem die Schlussfolgerung Smiths, dass der Wert einer Leistung durch die Produktionskosten und nicht durch die subjektive Einschätzung des Kunden bestimmt wird, heute nicht mehr zu. Man denke nur an den Erfolg so mancher Premiummarken (vgl. dazu auch „wertschöpfende Leistungen“ und „Qualität“).

Anlagevermögen

Posten auf der Aktivseite der Bilanz. Alle Vermögensgegenstände, die dem Geschäftsbetrieb (dauerhaft) dienen, zählen zum Anlagevermögen (vgl. auch Umlaufvermögen).

Audit

Eine Prüfung um festzustellen, ob die qualitätsbezogenen Tätigkeiten den Qualitätsrichtlinien und die damit zusammenhängenden Ergebnisse den (letztlich vom Kunden gesetzten) Anforderungen entsprechen – ob also das Unternehmen „qualitätsfähig“ ist. Zu unterscheiden sind Systemaudit, Produktaudit, Prozessaudit.

Balanced Scorecard

(= BSC) Von Kaplan / Norton entwickeltes Instrument zur strategischen Geschäftssteuerung. Ausgehend von den strategischen Zielsetzungen identifiziert die BSC die strategischen Geschäftstreiber und untersucht, über welche Ursache-Wirkungsketten diese zusammenhängen. Übersetzt die Strategie in sogenannte „Key Performance Indikators“ (Schlüsselkennzahlen). Es entsteht ein zur strategischen Steuerung relevantes, ausbalanciertes Kennzahlensystem, das die Leistung des Unternehmens über vier Perspektiven (Finanzen, Kunde, Prozesse, Mitarbeiter) misst.

Baldrige Award

Malcolm Baldrige National Quality Award: amerikanische Business Excellence-Auszeichnung für die besten amerikanischen Unternehmen, Auszeichnung für unternehmerische Spitzenleistungen bewertet nach den Kriterien des Baldrige Excellence Models (siehe auch ‚EFQM Excellence Award‘, ‚Deming-Award‘).

Baldrige Performance Excellence Program

Excellence-Programm der USA zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Unternehmen. Anhand des Baldrige Excellence Models können Unternehmen ihre Stärken & Verbesserungspotenziale identifizieren und gezielt Verbesserungsprojekte zur Entwicklung in Richtung „Business Excellence“ ableiten. Jedes Jahr wird vom Präsidenten der USA der Baldrige Award an die besten amerikanischen Unternehmen vergeben. Siehe auch EFQM.

Basistechnologien

Allgemein erprobte, anerkannte und standardisierte Verfahren, Instrumente, Denkweisen. Das Wachstumspotential ist weitgehend ausgeschöpft, sie bieten keine strategisch relevante Differenzierung.

Benchmarking

Lernen von den Besten: Der systematische Leistungsvergleich, entweder innerhalb der eigenen Organisation oder mit anderen Unternehmen innerhalb und ausserhalb der eigenen Branche, und die Adaption von Bestleistungen (Best Practices) in die eigene Organisation.

Bilanz

Die Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital, von Aktiva (= die Verwendung der eingesetzten finanziellen Mittel als Anlage- und Umlaufvermögen) und Passiva (= die Ansprüche der Unternehmer und der Gläubiger an das Kapital).

BSC

Abk. für „Balanced Scorecard“

Business Process Reengineering

(= BPR) Die radikale Erneuerung von Prozessen „auf der grünen Wiese“, geht auf die in den 90er Jahren von Hammer und Champy entwickelte Idee des Business Reengineering zurück. BPR ist eine „Bombenwurfstrategie“, nur in Ausnahmefällen sinnvoll wie z.B. in Krisensituationen, bei einem kompletten Technologiewandel, o.ä..