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Paradigmenwechsel

Beim Paradigmenwechsel ändert sich das Weltbild, aber nicht die Welt.

Principal-Agent-Theory

Geht davon aus, dass der Prinzipal (Kapitaleigner) Handlungsbevollmächtige (Agents) einsetzt, die für ihn die Geschäfte führen. Dabei leiden Vertragsbildung und Vertragsdurchführung unter Informationsasymmetrien zwischen Prinzipal und Agent, die die idealtypischen Marktmechanismen außer Kraft setzen. Die Principal-Agent-Theory sucht nach geeigneten Maßnahmen und Möglichkeiten der Vertragsgestaltung, um solche Probleme zu lösen.

Schumpeter, Alois

Nationalökonom (1883-1950), der in seinem Werk „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ das wirtschaftliche Wachstum untrennbar mit der schöpferischen Zerstörung in Form eines ständigen Strukturwandels verbindet. „Dieser Prozess der schöpferischen Zerstörung ist das für den Kapitalismus wesentliche Faktum. Darin besteht der Kapitalismus und darin muss auch jedes kapitalistische Gebilde leben.“ (Schumpeter 1993, S.137f).

Sinn

Die Frage nach der menschlichen Existenz.

SMARTe Ziele

Ziele müssen SMART festgelegt werden: (S) Spezifisch, (M) Messbar, (A) Angemessen, aktionsorientiert, anspruchsvoll, akzeptiert (R) Relevant, realistisch, (T) Terminiert.

Sozialdarwinismus

Der Versuch einer Erklärung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen, nach der sich im Wettbewerb nur derjenige durchsetzt, der sich den verändernden Umweltbedingungen durch seine biologischen Anlagen am besten anpassen kann (Selektion). Im Sozialdarwinismus sind die Stärksten, die Gewinner, zugleich die Treiber des Gewinnstrebens.

Stakeholder Value

Die Stakeholder sind die Anspruchsgruppen einer Organisation, z.B. Aktionäre (die „Shareholder“), Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Kommunen etc. Von all diesen Stakeholdern ist ein Unternehmen in unterschiedlicher Weise abhängig. Deshalb setzt die Stakeholder-Orientierung im Gegensatz zum „Shareholder Value“-Ansatz auch nicht-ökonomische Ziele als Unternehmensziel an. So soll Wertsteigerung im Sinne der sehr heterogenen Interessen seiner Stakeholder erreicht werden.

Survival of the Fittest

Erkenntnis von Charles Darwin: Nicht der Große frisst die Kleinen, nicht der Starke die Schwachen. Nur wer es schafft, die Veränderungsphasen zu managen, hat die Chance die Überlebensfähigkeit zu sichern.

System

Ein Geflecht von miteinander verknüpften Variablen, die durch ihre gegenseitige Beeinflussung auch von sich selbst abhängig sein können.

Systemtheorie

Sieht betriebswirtschaftliche Organisationssysteme dynamisch, nicht wie sonst statisch. Ein zentraler Gedanke der Systemtheorie ist die Vorstellung, dass Systeme immer in ihrem Verhältnis zur Umwelt bestimmt werden.

Unfreezing

Nach Kurt Lewin der 1. Schritt im Change Management: das ‚Auftauen‘. Alte Strukturen und Muster des Systems werden in Frage gestellt (siehe auch 2. Schritt: „Moving“, 3. Schritt: „Freezing“).

Unternehmen

Ein Gebilde, das eine Leistung für den Bedarf anderer anbietet und dafür eine Gegenleistung erhält. Existiert nur über die Fortsetzung von Handlungen, Entscheidungen, Erwartungen von Menschen.

Verantwortung des Managements

Streben nach den bestmöglichen (wirtschaftlichen) Ergebnissen, die mit Hilfe der eingesetzten oder potenziellen Ressourcen erzielt werden können.