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Adam Smith

Bedeutender Wirtschaftstheoretiker, gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie. Definierte Wachstum als überragendes gesellschaftliches Ziel. Demnach sei dauerhaftes Wachstum nicht nur erstrebenswert, sondern auch grundsätzlich möglich. So plausibel sein Ansatz in der damaligen Zeit war, so kritisch ist er vor dem Hintergrund der heutigen ökonomischen Konstellation zu sehen. Neben der Frage, was „Wachstum“ heute bedeutet, trifft vor allem die Schlussfolgerung Smiths, dass der Wert einer Leistung durch die Produktionskosten und nicht durch die subjektive Einschätzung des Kunden bestimmt wird, heute nicht mehr zu. Man denke nur an den Erfolg so mancher Premiummarken (vgl. dazu auch „wertschöpfende Leistungen“ und „Qualität“).

Change Management

Die Vorgehensweise, mit der der Wandel einer Organisation systematisch geleitet und unterstützt wird. Change Management vermindert die „Reibung“ und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Übergang vom gegenwärtigen zu einem angestrebten Status. Nach Kurt Lewin durchläuft der organisatorische Wandel 3 Schritte: (1) „Unfreezing“: das Verflüssigen oder das Lockern fester Strukturen, (2) „Moving“: die Veränderung, die das System in Unruhe versetzt, (3) „Freezing“: das erneute Verfestigen, das Stabilisieren der jetzt losen Strukturen.

Chaotisch

Nicht vorhersehbar. Kleinste anfängliche Änderungen wachsen in zeitlicher Folge zu großen Veränderungen.

Charisma

Die besondere Ausstrahlung eines Menschen. (Gnaden-) Geschenk, stellt eine Berufung für die betroffenen Person dar.

Drucker, Peter

Einer der ganz großen Managementvordenker des 20. Jahrhunderts (1909-2005). Mehr siehe bei http://www.peterdrucker.at

Dynamische Systeme

Können ein vielfältiges (komplexes) Verhalten sowohl bezüglich ihrer Struktur (Verteilung ihrer Zustände) als auch bezüglich ihrer Dynamik aufweisen.

Effektivität

„das Richtige tun“, also die (‚richtig‘ gesetzten) Ziele erreichen

Entscheidung

Setzt voraus, dass bisher nicht entschieden werden konnte, jede Entscheidung bezeichnet sich selbst als Entscheidung, nur die Alternative macht die Entscheidung zur Entscheidung.

Flow

Der Zustand, wenn die Herausforderungen der jeweiligen Situation mit den eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht stehen.

Führung

Die Art und Weise Menschen zu motivieren, zu lenken, zu orientieren, zu fördern, zu kritisieren, zu beeinflussen oder sogar zu manipulieren (vgl. dazu auch „Management“ und „Leadership“).

Globalisierung

Eine radikale Veränderung politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen für Unternehmen. Die Einheit von Nationalstaat und Nationalgesellschaft zerbricht; es bilden sich neuartige Macht- und Konkurrenzverhältnisse.

Homo oeconomicus

Das theoretische Modell eines ausschließlich wirtschaftlich denkenden und handelnden Menschen. Liegt der klassischen und neoklassischen Wirtschaftstheorie zugrunde. Das normative Produkt kalkulierbarer Wirtschaftssysteme trifft rationale Entscheidungen vor dem Hintergrund perfekter Konkurrenz, vollständiger Informationen und Transparenz. Die eigene Nutzenmaximierung steht im Vordergrund.

Innovation

Eine (komplexe) Neuerung. Wirtschaftliche Entscheidung aufgrund der Nähe zur wirtschaftlichen Nutzung.

Intrinsisch

Innerer Anreiz, der ‚in der Tätigkeit’ selbst liegt und nicht ergebnisabhängig ist.

Invention

Ein Akt der intellektuellen Kreativität.